Rudolf Fritz GmbH: Mengenermittlung in Stunden statt Wochen
Wie einer der führenden Elektrotechnik-Dienstleister Deutschlands mit Monco die Mengenermittlung von Wochen auf Stunden verkürzt und dadurch deutlich mehr Angebote bearbeiten kann.
Wir können mehr Anfragen kalkulieren als vorher und müssen kein Projekt mehr liegen lassen, weil die Kapazität fehlt.
Auf einen Blick
- Unternehmen
Rudolf Fritz GmbH, Rüsselsheim
Gegründet 1919 · rund 650 Mitarbeitende an 10 Standorten in Deutschland · Unternehmen der Elevion Group
- Lösung
Smart Surveyor zur automatisierten Mengen- und Massenermittlung aus PDF-Plänen
- Leistungen
Gesamtdienstleister für elektrotechnische Gebäudeausstattung:
- Elektro- und Datentechnik
- Schalt- und Steuerungsanlagen
- Technische Gebäudeausrüstung (TGA)
- Einsatz seit
März 2026 (Pilotmonat, anschließend Jahreslizenz)
Ergebnisse nach fünf Monaten
- 18 Projekte auf Basis automatisch ermittelter Mengen kalkuliert
- 364 Pläne verarbeitet (249 Grundrisse, 115 Übersichtsschaltpläne)
- 71.073 Elemente erkannt und gezählt
- 85 Kilometer Kabeltrassen vermessen
- Mengenermittlung in Stunden statt Wochen
Die Ausgangslage
Die erste Berührung mit Monco entstand über Stephan Jung, Kalkulations- und Vertriebsleiter der Rudolf Fritz GmbH. Auf der Suche nach Möglichkeiten, den Aufwand in der Angebotsphase zu reduzieren, wurde er auf die Lösung aufmerksam und prüfte deren Potenzial für die Kalkulation elektrotechnischer Projekte.
Nach den ersten Gesprächen stellte Stephan Jung die Plattform anschließend Marius Nihorencu, Regionalleitung Süd und Leiter der Niederlassung Rastatt, vor. Gemeinsam wurde entschieden, die Lösung anhand realer Ausschreibungen unter Praxisbedingungen zu testen.
Vor jeder Kalkulation stand bei Rudolf Fritz derselbe Engpass: die manuelle Mengenermittlung. Steckdosen, Leuchten und Melder mussten einzeln gezählt, Kabel und Trassen Meter für Meter vermessen werden. Anschließend wurden die ermittelten Mengen den Positionen des Leistungsverzeichnisses zugeordnet.
Bei größeren Projekten band dieser Arbeitsschritt einen Kalkulator über mehrere Tage, teilweise sogar Wochen. Die Anzahl der möglichen Angebote wurde dadurch nicht von der Auftragslage bestimmt, sondern von den verfügbaren Kapazitäten in der Kalkulation.
Früher war die Mengenermittlung bei uns der Engpass. Bei einem größeren Projekt saß ein Kalkulator tagelang nur am Zählen und Messen.
Praxisbeispiel: Umspannwerk Kuppenheim
Ein Beispiel für die Größenordnung der Projekte ist das Umspannwerk Kuppenheim. Für das Vorhaben wurden insgesamt 25 Ausführungs- und Installationspläne bearbeitet. Das Projektvolumen lag bei einem Auftragswert von über 600.000 Euro.
Der Leistungsumfang umfasste:
- die komplette TGA-Elektroinstallation
- die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) in drei Gebäudeteilen
- die vollständige Außenbeleuchtungsanlage inklusive aller Installations- und Anschlussarbeiten
Der Einstieg: Pilotmonat mit echten Projekten
Im März 2026 startete Rudolf Fritz mit einem Pilotmonat. Auslöser war die Initiative von Stephan Jung, Kalkulations- und Vertriebsleiter, der den Erstkontakt zu Monco hergestellt hatte und das Potenzial der KI-gestützten Mengenermittlung früh erkannte.
Nach der Vorstellung der Lösung an Marius Nihorencu, Regionalleitung Süd und Leiter der Niederlassung Rastatt, fiel die Entscheidung, die Plattform unter realen Bedingungen zu testen. Statt mit Testdaten arbeitete das Team direkt mit vier aktuellen Projekten aus dem eigenen Haus.
Die KI analysierte Grundrisse und Schaltpläne, erkannte die relevanten Elemente und ermittelte die benötigten Mengen. Das Team verglich die Ergebnisse anschließend mit den bisherigen manuellen Arbeitsabläufen.
Bereits nach vier Wochen fiel die Entscheidung für den Regelbetrieb. Seitdem arbeitet das Team über die Web-Plattform mit einer Jahreslizenz. Dank der Team-Lizenz können Mitarbeitende aus Kalkulation, Bauleitung und weiteren Bereichen ohne Nutzerbeschränkung auf die Lösung zugreifen.
Der Ablauf ist einfach:
- Pläne hochladen
- Mengen prüfen
- Ergebnisse in die Kalkulation übernehmen
Eine lokale Installation oder aufwendige IT-Einbindung war nicht erforderlich.
Die Ergebnisse: Mehr Angebote mit demselben Team
Fünf Monate nach der Einführung ist Smart Surveyor fester Bestandteil des Kalkulationsprozesses. Insgesamt wurden 18 Projekte mit 364 Plänen über die Plattform ausgewertet. Pro Projekt entspricht das durchschnittlich:
- rund 20 Plänen
- knapp 4.000 erkannten Elementen
- fast 5 Kilometern Kabeltrassen
In Summe wurden 71.073 Elemente und 85 Kilometer Trassen ausgewertet, die zuvor manuell hätten erfasst werden müssen.
Der größte Vorteil liegt jedoch nicht allein in der Zeitersparnis, sondern in der gewonnenen Kalkulationskapazität. Wo die Mengenermittlung früher den Flaschenhals bildete, steht heute innerhalb weniger Stunden eine belastbare Grundlage für die Angebotskalkulation bereit.
Mit Monco laden wir die Pläne hoch und haben die geprüften Mengen in Stunden. Das heißt konkret: Wir können mehr Anfragen kalkulieren als vorher und müssen kein Projekt mehr liegen lassen, weil die Kapazität fehlt.
Besonders aussagekräftig ist eine weitere Kennzahl: Bereits nach fünf Monaten wurden rund 90 Prozent des gebuchten Jahreskontingents genutzt, etwa doppelt so viel wie ursprünglich geplant.
Ausblick
Für Rudolf Fritz ist die automatisierte Mengenermittlung längst kein Pilotprojekt mehr, sondern ein fester Bestandteil der Kalkulation.
Als nächster Schritt ist die Ausweitung auf Pauschalprojekte an weiteren Standorten geplant. Darüber hinaus hat das Team einen zusätzlichen Anwendungsfall identifiziert: die Unterstützung von Aufmaßen während der Ausführungsphase.
Was ursprünglich zur Beschleunigung der Angebotskalkulation eingeführt wurde, unterstützt inzwischen auch die Abrechnung laufender Projekte. Aufgrund der hohen Nutzung ist bereits der Wechsel auf ein größeres Paket vorgesehen.
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